Seit 2013 vergibt die DMG im Andenken an die Geochemikerin und Petrologin Beate Mocek (1962–2010) den Beate-Mocek-Preis zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Mineralogie mit Fokus auf der Petrologie und Geochemie. Die diesjährige Preisträgerin ist Catharina Heckel (Goethe Universität Frankfurt). Der Preis soll ihr im Rahmen ihres Promotionsprojektes ermöglichen, mithilfe der Flankenmethode hoch-ortsaufgelöste Fe3+-Analysen mit der Elektronenstrahlmikrosonde durchzuführen, um die Sauerstofffugazität zu bestimmen. Dies würde ein genaueres Bild über die Natur der Metasomatose in Verbindung von Deformation von sogenannten „kalten“ gescherten Peridotiten liefern. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Frau Heckel als stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte ihres Fachbereichs für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft.

Beate-Mocek-Preis –für Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen inder Mineralogie, insbesondere derGeochemie und Petrologie
Preisträgerinnen
Für den Beate-Mocek-Preis bewerben
Bewerbungen für den Beate-Mocek-Preis können bis zum 31. Januar beim DMG-Vorsitz eingereicht werden. Gefördert werden besondere Vorhaben aus der Mineralogie, insbesondere in den Bereichen Petrologie und Geochemie, die einen konkreten Beitrag zur wissenschaftlichen Ausbildung leisten.
