Carina Silke Hanser
Carina Silke Hanser hat ihre frühe Begeisterung für Minerale zu einer beeindruckenden wissenschaftlichen Karriere entwickelt. Bereits im Kindesalter begann sie im Schwarzwald Steine zu sammeln, was schließlich zu einem Studium der Geowissenschaften an der Universität Freiburg führte.
Ihre fundierte Ausbildung, ergänzt durch gemmologische Weiterbildungen an renommierten Institutionen, mündete in einer Promotion an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, in der sie sich mit der spektroskopischen Analyse von Beryllen beschäftigte.
Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten hat sie sich intensiv mit der Charakterisierung von Smaragden aus der Chitral-Region befasst und dabei spektroskopische Methoden zur Untersuchung struktureller und farbgebender Mechanismen von Beryllen angewandt. Darüber hinaus war sie an materialwissenschaftlichen Untersuchungen beteiligt, die für die Denkmalpflege und Restaurierung von Bedeutung sind.
Ihre Expertise erstreckt sich auf die Diagnostik und Analyse historischer Materialien, wodurch sie interdisziplinär zwischen Mineralogie, Geochemie und angewandter Materialforschung arbeitet. Ihre vielseitigen Forschungsarbeiten in der Mineralogie und Gemmologie wurden in mehreren Fachpublikationen veröffentlicht und finden international große Beachtung.
Der Beate-Mocek-Preis wird ihr ermöglichen, den fachlichen Austausch auf internationalen Konferenzen weiter zu intensivieren und ihre innovative Forschung noch sichtbarer zu machen.

